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Wie ein schwarzes Loch

Manchmal kann eine kurze Nachricht diese ach-so-heile Welt auf schlimmste erschüttern. In meinem Fall fühlt es sich an als wäre ein Stück aus mir herausgerissen worden, und den Platz nahm nichts weniger als - wie der Titel schon sagte - ein schwarzes Loch ein. Für Menschen der schon einmal eine geliebte Person verloren haben ist dieses Gefühl leicht nachvollziehbar, für andere unvorstellbar. Nach dem man diese Nachricht erhalten hat, nachdem man weis das man diesen einen Menschen niemals wiedersehen wird, breitet sich in einem so eine seltsame Leere aus; nach einer Weile bekommt man das Gefühl man würde dieser einen Person gern auf Wiedersehen sagen, doch gleichzeit weis man das es keine Verabschiedung gibt, die für einen so langen Abschied angemessen ist- für immer. Ich selbst war am Anfang weniger traurig, eher... geschockt. Und dann verwirrt. Warum die Trauer, er war einer der Menschen die mich viel Lieber glücklich gesehen hätten! Warscheinlich ging es ihm so sogar besser. Unser letzter Abschied war ein schöner gewesen und wir hatten - die meiste Zeit - eine gute Zeit zusammen.

 

Diese und weitere Gedanken liesen mich in dieser Nacht nicht schlafen. Ich musste immerzu an unsere letzten und ersten Momente zusammen denken... Und als ich heut Morgene erwachte ging es mir dann einfach nur schlecht. Meine Bauchschmerzen waren weniger ein Problem, als die konstante Übelkeit welche sich einfach nicht durch Tee wegspülen lassen wollte. Zudem kam noch, das mich mein Wecker heute nicht nur 5:00Uhr, 5:10Uhr und 5:15Uhr weckte, sondern außerdem ca. eine halbe Stunde später als ich gerade im Treppenhaus stand. Damit jagte er mir nicht nur einen ziemlichen Schrecken ein, sondern weckte auch alle meine Nachbarn mit "Der Tag an dem die Welt untergeht".

GUTEN MORGEN!

Dieser Tag wird - probably - scheiße.

16.9.13 05:50

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